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Sichtbar in ChatGPT & Co.: So findet KI Ihre Marke

Suchfeld einer KI-Suchmaschine

„Welche Agentur in Berlin kann uns bei KI-Automatisierung helfen?" Diese Frage stellt heute ein wachsender Teil Ihrer potenziellen Kunden nicht mehr bei Google, sondern in ChatGPT, Perplexity, Claude oder Gemini. Die Antwort besteht nicht aus zehn blauen Links, sondern aus zwei, drei konkreten Empfehlungen. Entweder Ihre Marke ist eine davon, oder das Gespräch findet ohne Sie statt. Dieser Beitrag erklärt, wie KI-Assistenten Quellen auswählen und was Sie konkret tun können, um dort stattzufinden.

Warum sich das Suchverhalten gerade verschiebt

Die klassische Suche war eine Linkliste, aus der sich der Nutzer selbst die Antwort zusammensuchte. KI-Assistenten drehen das um: Sie lesen die Quellen und liefern direkt eine Antwort, oft mit wenigen Verweisen. Für Nutzer ist das bequemer, für Marken ist es eine Zäsur: Aus „auf Seite 1 stehen" wird „in der Antwort vorkommen". Studien und Plattform-Zahlen zeigen seit 2024 in dieselbe Richtung: Der Anteil der Recherchen, die in Assistenten beginnen, wächst schnell, gerade bei komplexen, beratungsintensiven Entscheidungen im B2B.

Wie KI-Systeme entscheiden, wen sie empfehlen

KI-Assistenten kombinieren zwei Wissensquellen: das Trainingswissen des Modells und eine Live-Websuche, deren Treffer das Modell liest und zusammenfasst. Für beide gilt: Die Systeme bevorzugen Quellen, die sie sicher verstehen und für vertrauenswürdig halten. In der Praxis heißt das:

GEO: die neue Disziplin neben SEO

Für diese Arbeit hat sich der Begriff Generative Engine Optimization (GEO) etabliert, manchmal auch LLM-SEO oder AI-SEO genannt. Die gute Nachricht: GEO ersetzt SEO nicht, es baut darauf auf. Eine technisch saubere, schnelle Website mit strukturierten Daten bleibt das Fundament. Dazu kommen einige neue Bausteine:

  1. Strukturierte Daten (Schema.org): Organisation, Angebote, Artikel und Autoren als JSON-LD auszeichnen, damit Maschinen Zusammenhänge sicher erkennen.
  2. llms.txt: eine kompakte, maschinenlesbare Selbstbeschreibung Ihrer Website für KI-Systeme, analog zur robots.txt.
  3. Fakten-Seiten statt Floskeln: Jede wichtige Leistung braucht eine Seite, die in zwei Sätzen beantwortet: Was ist es, für wen, was kostet es ungefähr, warum Sie?
  4. Autorität aufbauen: Fachartikel mit echten Erfahrungswerten, benannten Autoren und Quellenangaben. E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trust) gilt bei KI-Antworten noch stärker als bei Google.
  5. Erwähnungen außerhalb der eigenen Website: Branchenverzeichnisse, Presse, Podcasts, Gastbeiträge. Modelle gewichten, wie oft und in welchem Kontext eine Marke im Netz vorkommt.
Die zentrale GEO-Frage lautet: Wenn eine KI nur drei Sätze über Ihr Unternehmen sagen dürfte, stehen diese drei Sätze irgendwo klar auf Ihrer Website?

Womit Sie morgen anfangen können

Drei Schritte mit dem besten Verhältnis aus Aufwand und Wirkung:

Fazit

Sichtbarkeit in KI-Assistenten ist kein Zauberwerk, sondern konsequentes Handwerk: technisch zugängliche Inhalte, klare Fakten, echte Expertise und Konsistenz über alle Kanäle. Wer jetzt anfängt, verschafft sich einen Vorsprung, der schwer aufzuholen ist, denn Modelle vergessen langsam und Vertrauen wächst über Zeit. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre Marke heute in KI-Antworten dasteht und was zu tun ist, sehen Sie sich unser Angebot zu Websites und digitalen Plattformen an oder sprechen Sie uns direkt an.

Porträt von Dennis Weidner
Dennis Weidner

Gründer und Geschäftsführer von Weidner & Friends. Baut seit über 15 Jahren digitale Unternehmen und entwickelt heute KI-Agenten und agentische Systeme für den Mittelstand.