Weidner & Friends

Leistungen · KI-Agenten & agentische Systeme

Sechs Einsatzfelder. Sechs Abläufe. Ein Prinzip: entschieden wird von Menschen.

So arbeiten Agenten in der Praxis – Schritt für Schritt, mit einem Beispiel aus dem Alltag und den Voraussetzungen, unter denen sich der Einsatz für Sie lohnt.

Mensch entscheidet

Jede unumkehrbare Aktion braucht eine Freigabe. Agenten bereiten Entscheidungen vor, sie treffen keine.

Nachvollziehbar

Jeder Schritt wird protokolliert. Sie sehen jederzeit, was ein Agent getan hat, warum und auf welcher Grundlage.

DSGVO-konform

Datenflüsse, Speicherorte und Zugriffe werden vor dem Start festgelegt – nicht nachträglich repariert.

01 · Vertrieb & Anfragen

Leads qualifizieren, bevor Ihr Team sie sieht.

Eingehende Anfragen kosten Vertriebszeit, bevor klar ist, ob sie passen. Ein Agent übernimmt Anreicherung und Qualifizierung – Ihr Vertrieb spricht nur noch mit vorbereiteten, passenden Kontakten.

So läuft es ab

  1. 1

    Anfrage geht ein

    Website-Formular, E-Mail oder LinkedIn – der Agent nimmt jeden Kanal an.

  2. 2

    Agent reichert an

    Firmendaten, Branche, Größe und Entscheiderstruktur werden ergänzt, das CRM gepflegt.

  3. 3

    Agent qualifiziert

    Rückfragen zu Zeitrahmen und Budget, Bewertung nach Ihren Kriterien.

  4. 4

    Mensch entscheidet

    Der Vertrieb erhält den vorbereiteten Vorgang samt Gesprächsleitfaden und übernimmt.

Beispiel aus dem Alltag · Agenten-Protokoll

  • 09:12Anfrage über Website-Formular: Maschinenbau, ca. 120 Mitarbeitende
  • 09:12Firmenprofil ergänzt: Umsatzklasse, Branche, zwei Entscheider identifiziert
  • 09:13Rückfrage an Interessent: Zeitrahmen und Budgetrahmen
  • 09:41Antwort erhalten, Anfrage als „qualifiziert“ bewertet
  • 09:41Übergabe an Vertrieb mit Zusammenfassung und Gesprächsleitfaden

Geeignet für Ihr Haus, wenn

  • Sie erhalten regelmäßig Anfragen und verlieren Zeit an unpassende.
  • Ein CRM ist vorhanden oder geplant.
  • Sie können benennen, was einen guten Lead ausmacht.
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02 · Kundenservice

Standardanfragen lösen sich von selbst.

Der Großteil der Servicefälle wiederholt sich. Ein Agent beantwortet Standardanliegen autonom aus Ihren Systemen – und übergibt Sonderfälle mit vollständigem Verlauf, ohne dass Kunden sich wiederholen müssen.

So läuft es ab

  1. 1

    Anliegen geht ein

    E-Mail, Formular oder Portal – der Agent liest und versteht das Anliegen.

  2. 2

    Agent klassifiziert

    Standardfall oder Sonderfall? Zuordnung nach Ihren Kategorien und Regeln.

  3. 3

    Standardfall: gelöst

    Antwort aus Wissensbasis und Systemen, Aktion ausgeführt, Kunde informiert.

  4. 4

    Sonderfall: Übergabe

    Ihr Team erhält den Fall mit Verlauf, Kundendaten und bereits erledigten Schritten.

Beispiel aus dem Alltag · Agenten-Protokoll

  • 14:03Eingang: „Rechnung an falsche Adresse gestellt“
  • 14:03Klassifiziert als Standardfall: Stammdaten-Korrektur
  • 14:04Adresse im System korrigiert, korrigierte Rechnung erstellt
  • 14:05Kunde informiert, Vorgang dokumentiert und geschlossen

Geeignet für Ihr Haus, wenn

  • Mehr als die Hälfte Ihrer Anfragen wiederholt sich.
  • Wissensbasis und Fachsysteme lassen sich anbinden.
  • Ein Eskalationsweg an Menschen ist definiert.
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03 · Internes Wissen

Antworten aus Ihrem eigenen Wissensbestand.

Handbücher, Verträge, Intranet: das Wissen ist da, aber verstreut. Ein Agent beantwortet Fragen in normaler Sprache – belegbar, mit Quellenangabe, nur aus freigegebenen Dokumenten.

So läuft es ab

  1. 1

    Frage in normaler Sprache

    „Welche Kündigungsfrist gilt im Vertrag mit Lieferant X?“ – ohne Suchsyntax.

  2. 2

    Agent durchsucht Quellen

    Nur freigegebene Ablagen: DMS, Intranet, Vertragsordner – mit Zugriffsrechten.

  3. 3

    Antwort mit Beleg

    Antwort samt Zitat und Link auf das Quelldokument, keine Vermutungen.

  4. 4

    Lücken werden gemeldet

    Fehlt ein Dokument oder widersprechen sich Quellen, geht eine Meldung an die Fachstelle.

Beispiel aus dem Alltag · Agenten-Protokoll

  • 10:22Frage: „Welche Kündigungsfrist gilt im Rahmenvertrag mit Lieferant X?“
  • 10:22Quelle gefunden: Rahmenvertrag 2024, §9 Laufzeit und Kündigung
  • 10:22Antwort mit Zitat und Dokumentlink ausgeliefert
  • 10:23Hinweis: Anlage 2 fehlt im DMS – Meldung an Einkauf erstellt

Geeignet für Ihr Haus, wenn

  • Ihr Team sucht spürbar Zeit nach Dokumenten und Zuständigkeiten.
  • Onboarding neuer Mitarbeitender dauert zu lange.
  • Wissen liegt digital vor oder wird gerade digitalisiert.
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04 · Finanzen & Buchhaltung

Rechnungen, Reports und Auffälligkeiten.

Klar definierte, manuell zeitaufwändige Aufgaben: Rechnungseingang, wiederkehrende Berichte, Abgleiche. Der Agent arbeitet vor, die Buchhaltung prüft und gibt frei – das Vier-Augen-Prinzip bleibt.

So läuft es ab

  1. 1

    Beleg geht ein

    PDF-Rechnung per E-Mail oder Portal – der Agent liest Positionen und Stammdaten.

  2. 2

    Agent kontiert vor

    Lieferant erkannt, Kostenstelle zugeordnet, Buchungssatz vorbereitet.

  3. 3

    Abgleich & Anomalien

    Vergleich mit Bestellung und Historie, Abweichungen werden markiert.

  4. 4

    Buchhaltung gibt frei

    Freigabe oder Korrektur durch Ihr Team – erst dann wird gebucht.

Beispiel aus dem Alltag · Agenten-Protokoll

  • 08:15Eingang: PDF-Rechnung über 4.230 €, Lieferant erkannt
  • 08:15Vorkontiert: Kostenstelle 4400, Buchungssatz vorbereitet
  • 08:16Abweichung markiert: +8 % gegenüber Bestellung Nr. 2231
  • 08:16Zur Freigabe an Buchhaltung übergeben

Geeignet für Ihr Haus, wenn

  • Es gehen deutlich mehr als 100 Belege pro Monat ein.
  • DATEV oder ein ERP-System ist im Einsatz.
  • Prüfung und Freigabe sollen bei Menschen bleiben.
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05 · Ausschreibungen & Förderungen

Keine Ausschreibung, keine Förderung, keine Frist verpasst.

Vergabeportale, Förderdatenbanken von Bund, Ländern und EU, dazu der Wettbewerb: Beobachtung ist wertvoll, bleibt aber im Alltag liegen. Ein Agent sichtet täglich, bewertet nach Ihren Kriterien und bereitet passende Verfahren und Anträge vor.

So läuft es ab

  1. 1

    Quellen festlegen

    Vergabeportale, Förderdatenbanken (Bund, Länder, EU), Register, Wettbewerber, Fachmedien.

  2. 2

    Agent sichtet täglich

    Neue Ausschreibungen, Förderaufrufe, Fristen, Preisänderungen, Veröffentlichungen.

  3. 3

    Agent bewertet & bereitet vor

    Passung, Volumen, Förderquote, Referenzlage – inklusive Unterlagenliste.

  4. 4

    Briefing ins Postfach

    Ein Morgenbriefing mit bewerteten Chancen und Fristen – Sie entscheiden, was verfolgt wird.

Beispiel aus dem Alltag · Agenten-Protokoll

  • 06:3012 neue Ausschreibungen gesichtet, 2 als passend bewertet
  • 06:31Förderdatenbank: neues Digitalisierungsprogramm des Landes, Förderquote 50 %
  • 06:32Frist-Hinweise: Angebotsabgabe Verfahren A in 9 Tagen, Förderantrag bis 30.09.
  • 07:00Morgenbriefing an Geschäftsführung versandt

Geeignet für Ihr Haus, wenn

  • Sie nehmen an Ausschreibungen teil oder kommen für Fördermittel in Frage.
  • Ihre Kriterien für „relevant“ sind benennbar.
  • Monitoring passiert heute manuell oder gar nicht.
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06 · Backoffice & Effizienz

Verwaltung, die nebenher erledigt wird.

E-Mail-Triage, Angebotsnachverfolgung, CRM-Pflege, Fristen: repetitive Prozessschritte sind einzeln klein, in Summe aber ein halber Arbeitstag pro Woche. Agenten arbeiten die Routine ab und melden sich nur, wenn eine Entscheidung ansteht.

So läuft es ab

  1. 1

    Systeme anbinden

    Postfach, CRM, Kalender und Ablage – mit klar begrenzten Rechten.

  2. 2

    Agent triagiert

    Eingänge werden sortiert, Routineantworten erstellt, Zuständige informiert.

  3. 3

    Routine läuft

    Nachfassen, Datenpflege, Fristenüberwachung – nach Ihren Regeln, protokolliert.

  4. 4

    Ausnahme? Mensch.

    Alles Ungewöhnliche wird vorgelegt statt entschieden – mit Vorschlag und Kontext.

Beispiel aus dem Alltag · Agenten-Protokoll

  • 17:30Tageslauf: 22 E-Mails triagiert, 9 Routineantworten versandt
  • 17:313 offene Angebote nachgefasst (Erinnerungsstufe 2)
  • 17:32CRM: 14 Datensätze aktualisiert, 2 Dubletten zusammengeführt
  • 17:33Vertragsfrist Lieferant Z in 30 Tagen – Aufgabe für Einkauf erstellt

Geeignet für Ihr Haus, wenn

  • Ihr Team verliert spürbar Zeit an Verwaltung.
  • Abläufe wiederholen sich und folgen erkennbaren Regeln.
  • Freigaben und Grenzen lassen sich klar definieren.
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Selbsttest · 2 Minuten

Wie agentenbereit ist Ihr Unternehmen?

Sechs Aussagen, ehrlich beantwortet. Das Ergebnis zeigt, ob Sie mit einem Piloten starten können oder erst das Fundament gehört.

  1. Es gibt auf Führungsebene einen Verantwortlichen für KI.

  2. Ihre wichtigsten Prozesse sind dokumentiert und haben einen Owner.

  3. Ihre Daten liegen digital vor und werden verlässlich gepflegt.

  4. Kernsysteme wie CRM, ERP oder DMS haben Schnittstellen oder lassen sich anbinden.

  5. Es ist geregelt, wer was freigeben darf.

  6. Ihr Team steht Automatisierung grundsätzlich offen gegenüber.

Ihr Ergebnis

0 / 6

Noch 6 Aussagen offen

Beantworten Sie alle sechs Aussagen, dann ordnen wir Ihre Ausgangslage ein.

Zu den Einstiegsangeboten

Ihr Einstieg

Drei Wege zu Ihrem ersten Agenten.

Jeder Schritt hat ein definiertes Ergebnis und einen festen Rahmen. Sie entscheiden nach jedem Schritt, ob es weitergeht.

Vorher das Einsparpotenzial berechnen →

Schritt 1

90 Minuten

Executive Briefing

Strategischer Überblick für Geschäftsführung oder Vorstand: was Agenten heute leisten, was rechtlich gilt und was das für Ihr Geschäftsmodell bedeutet – bei Ihnen im Haus oder Unter den Linden 24.

ErgebnisGemeinsames Lagebild und zwei, drei Stoßrichtungen für Ihr Haus.

Anfragen →

Schritt 2

2 bis 3 Wochen

Readiness-Analyse

Interviews mit Führung und Fachbereichen, Blick auf Prozesse, Daten und Systeme. Jedes Einsatzfeld erhält eine ehrliche Bewertung – auch wenn das Ergebnis lautet: noch nicht.

ErgebnisScorecard je Einsatzfeld und priorisierter 30-60-90-Tage-Fahrplan.

Anfragen →

Schritt 3

12 Wochen

Pilot im Regelbetrieb

Ein Einsatzfeld, ein Agent, klare Kennzahlen: Wir bauen, führen ein und messen – mit Ihrem Team, mit Freigaben und Protokoll ab dem ersten Tag.

ErgebnisBelegter Nutzen und eine Entscheidungsgrundlage fürs Skalieren.

Anfragen →

Werkzeuge & Stack

Modellagnostisch. Wir empfehlen, was zu Ihren Daten passt.

Wir sind an keinen Anbieter gebunden. Je Aufgabe, Datenlage und IT-Landschaft wählen wir das passende Modell und die passende Plattform – und begründen die Wahl.

Modelle

das beste Modell je Aufgabe

Claude (Anthropic)GPT (OpenAI)Gemini (Google)auswechselbar, kein Lock-in

Plattform & Orchestrierung

wo Agenten laufen und verwaltet werden

LangdockMicrosoft Copilot Studion8nClaude Agent SDKEU-Hosting und DSGVO als Auswahlkriterium

Anbindung

Ihre Systeme und Daten

MCP & APIsCRM / ERPDATEVSharePoint / DMSE-Mail & Kalendermit Rechten der Quelle, nie daran vorbei

Betrieb & Kontrolle

nach dem Go-live

ProtokollierungFreigabe-WorkflowsMonitoring & Kennzahlenjede Aktion nachvollziehbar

Häufige Fragen

Was Entscheider uns zuerst fragen.

Wo laufen unsere Daten – und was ist mit der DSGVO?

Das legen wir vor dem ersten Agenten fest, nicht danach. Je nach Anforderung arbeiten wir mit EU-gehosteten Plattformen, klar begrenzten Zugriffsrechten und Auftragsverarbeitungsverträgen. Ein Agent sieht nur die Quellen, die auch der jeweilige Mitarbeitende sehen dürfte.

Was kostet ein Agent – und ab wann rechnet er sich?

Ein Pilot bewegt sich typischerweise im mittleren fünfstelligen Bereich, abhängig von Systemlandschaft und Einsatzfeld. Vor dem Start rechnen wir den erwarteten Nutzen gegen: Stunden pro Woche, Durchlaufzeiten, Fehlerquoten. Lohnt es sich nicht, sagen wir das im Fahrplan – nicht nach zwölf Monaten.

Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?

Der Pilot läuft nach zwölf Wochen im Regelbetrieb, erste messbare Effekte zeigen sich meist nach vier bis sechs Wochen. Voraussetzung ist ein sauber abgegrenztes Einsatzfeld – genau dafür ist die Readiness-Analyse da.

Was passiert, wenn der Agent einen Fehler macht?

Unumkehrbare Aktionen brauchen grundsätzlich eine menschliche Freigabe. Jeder Schritt wird protokolliert, Fehler sind dadurch erkennbar und korrigierbar, bevor sie Schaden anrichten. Agenten ohne diese Leitplanken setzen wir nicht ein – auch nicht auf Wunsch.

Brauchen wir dafür eine eigene IT-Abteilung?

Nein. Wir übernehmen Aufbau, Betrieb und Monitoring und schulen die Menschen, die mit dem Agenten arbeiten. Was Ihr Haus braucht, ist ein fachlicher Ansprechpartner, der Regeln und Freigaben verantwortet.

Sind wir danach von Ihnen oder einem Anbieter abhängig?

Wir arbeiten modellagnostisch und dokumentieren jeden Agenten so, dass ein anderer Dienstleister oder Ihre eigene IT übernehmen könnte. Prozesswissen, Zugänge und Protokolle gehören Ihnen – das halten wir vertraglich fest.

Welcher Ablauf passt zu Ihrem Haus?

In einem Gespräch von 30 Minuten finden wir heraus, wo ein Agent bei Ihnen zuerst Wirkung zeigt – und wo sich der Aufwand nicht lohnt.

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