Wo laufen unsere Daten – und was ist mit der DSGVO?
Das legen wir vor dem ersten Agenten fest, nicht danach. Je nach Anforderung arbeiten wir mit EU-gehosteten Plattformen, klar begrenzten Zugriffsrechten und Auftragsverarbeitungsverträgen. Ein Agent sieht nur die Quellen, die auch der jeweilige Mitarbeitende sehen dürfte.
Was kostet ein Agent – und ab wann rechnet er sich?
Ein Pilot bewegt sich typischerweise im mittleren fünfstelligen Bereich, abhängig von Systemlandschaft und Einsatzfeld. Vor dem Start rechnen wir den erwarteten Nutzen gegen: Stunden pro Woche, Durchlaufzeiten, Fehlerquoten. Lohnt es sich nicht, sagen wir das im Fahrplan – nicht nach zwölf Monaten.
Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?
Der Pilot läuft nach zwölf Wochen im Regelbetrieb, erste messbare Effekte zeigen sich meist nach vier bis sechs Wochen. Voraussetzung ist ein sauber abgegrenztes Einsatzfeld – genau dafür ist die Readiness-Analyse da.
Was passiert, wenn der Agent einen Fehler macht?
Unumkehrbare Aktionen brauchen grundsätzlich eine menschliche Freigabe. Jeder Schritt wird protokolliert, Fehler sind dadurch erkennbar und korrigierbar, bevor sie Schaden anrichten. Agenten ohne diese Leitplanken setzen wir nicht ein – auch nicht auf Wunsch.
Brauchen wir dafür eine eigene IT-Abteilung?
Nein. Wir übernehmen Aufbau, Betrieb und Monitoring und schulen die Menschen, die mit dem Agenten arbeiten. Was Ihr Haus braucht, ist ein fachlicher Ansprechpartner, der Regeln und Freigaben verantwortet.
Sind wir danach von Ihnen oder einem Anbieter abhängig?
Wir arbeiten modellagnostisch und dokumentieren jeden Agenten so, dass ein anderer Dienstleister oder Ihre eigene IT übernehmen könnte. Prozesswissen, Zugänge und Protokolle gehören Ihnen – das halten wir vertraglich fest.